Samstag, 30. März 2013

Kinoblick: Beautiful Creatures- Eine unsterbliche Liebe

Beautiful Creatures ist die Verfilmung des Bestsellers von Kami Garcia und Magaret Stohl. Dies als gelungene Verfilmung zu bezeichnung wäre eine schamlose und maßlose Übertreibung, derer ich nicht schuldig werden will.

Die Geschichte führt uns ins Kleinstadtnest Gatlin, wo Gläubige Menschen brav in die Kirche gehen und Ethan Wate (Alden Ehrenreich) sich Tag ein und aus durch den Alltag quält.
Doch als er in die elfte Klasse kommt begegnet er einem besonderen Mädchen von dem er seit Monaten träumt, Lena Duchannes (Alice Englert). Aber Lena ist kein normales Mädchen, sie ist eine Caster, eine Art von Hexe. Ethans erste Freundschaftsversuche wehrt sie ab, da sie Angst hat was an ihrem sechzehnten Geburtstag passiert, denn in ihrer Familie entscheidet sich an diesem Tag ob man eine gute- eine lichte- oder eine böse, eine dunkle Caster wird.
Doch auch Lena kann ihren Gefühlen für Ethan nicht widerstehen und so kommen sie zusammen und entfesseln somit einen uralten Fluch, bei dem jeder von ihnen nur etwas verlieren kann...


Der Film fängt erst gar nicht mal so schlecht an. Gatlin ist eine hinterweltlerische Kleinstadt, mit einem Flair der gerade aus dem Buch entsprungen sein könnte. Zwar wirkt Ethan Darsteller Alden Ehrenreich keineswegs wie ein sechzehnjähriger, sondern eher wie ein zu jung geradener Collegeprofessor, doch behält der Anfang des Films seinen ganz eigenen Charme.
Jedoch zum Ende hin fragt man sich ob der Drehbuchautor auch wirklich das richtige Buch zur Vorlage hatte oder eher nach heute angesagten Klischees spielt. Gegen das Buch jedoch bleibt die gesamte Story jedoch eher platt.
Wichtige Charaktere, wie Link (Thomas Mann) werden zu kleinen Randfiguren, Hauptpersonen wie Ethan zu Idioten.
Lichtblicke während der gesamten Handlung bieten wohl Lenas Sprüche mit Anspielung auf Bücher und andere Dinge und natürlich Jeremy Irons, der allein durch seine große Schauspielerische Leistungen den Film erleuchtet.
Zu einem der absoluten Helden gehört wohl auch Emma Thompson, die sowohl als Kirchenfanatikerin und Aufhetzerin alá Hexenjagd, wie auch als böse Caster beeindruckt.

Insgesamt wird dieser Film für Twilight Fans ganz bestimmt eine große Freude sein und auch für Fantasy Fans kann es ein kleiner Snack beim Warten auf die dritte Game of Thrones Staffel sein. Für Fans des Buches wird es ingesamt jedoch eher enttäuschend und vielleicht sogar deprimierend sein. Wie der Gemütszustand der Autorinen nach dieser Verfilmung sein wird, ist und bleibt fragwürdig....


Beautiful Creatures würde für den Anfang wahrscheinlich noch ein 7,8 bekommen, doch die Wertung wird stark von der Absteigenden Handlung gesunken und kann sich so noch mit 4,8 glücklich schätzen.
Für große Fans der Bücher könnte es jedoch nur noch auf 2,0 kommen.

Vielleicht muss man sich selbst ein Bild machen.

Enjoy the movie !
K.

Dienstag, 19. März 2013

Rubinrot- Filmkritik

Frisch in den Kinos ist die Verfilmung von Kristin Gier Jugendroman "Rubinrot".
In den Hauptrollen sind unbekannte Kleindarsteller, die sich sogar stellenweise einzigartig gut geben. Das Ganze bleibt dabei im Deutschland Style mit Veronica Ferres. Wieso die immer überall mitspielt ? Keine Ahnung, in Rubinrot wirkt sie zumindest so als könnte sie durch eine Portion Botex ihre Wangen nicht bewegen.

Im typische Teenager Manier hat Gwendolyn Shepherd (Maria Ehrich) Probleme mit ihrer abegdrehten Familie, in der es angeblich möglich ist durch die Zeit zu reisen. Darauf bildet sich ihre arrogante Cousine Charlotte furchtbar viel ein, die angeblich die Genträgerin ist und somit die letzte Zeitreisenden in einem Kreis von zwölf.
Doch, -vorsicht unerwartet-, hat nicht sie sondern Gwendolyn das Gen.
Nun muss sie mit dem eingebildeten Gideon de Villiers (Jannis Niewöhner) auf gefährliche Missionen durch die Zeit gehen.
Das sie ihn eigentlich mag kann sie nur ihrer besten Freundin Leslie anvertrauen die ihr mit Rat und Tat zu Seite steht.
Doch Gideon und Gwendolyn entwickeln Gefühle beim Zeitreisen und müssen sich auf die Suche nach einer geheimnisvollen Prophezeiung machen, die Gwendolyns Schicksal voraussagt.


Welches Buch die Regiesseure und Drehbuchautoren gelesen haben bleibt mir schleierhaft, denn während man am Anfang noch ganze Dialoge aus dem Buch wiedererkennt und versteht, so verändert sich die Hälfte des Films in teilweise verwirrende und selbst hinzugedichtete Handlung.
Ich muss sagen ich ging mit wenig in Erwartung in Rubinrot, muss jedoch gestehen das die "Action" Szenen für einen deutschen Film relativ gut gelungen ist. Gerade Jungdarsteller Jannis schlägt sich in der Rolle des Gideons am besten der mit seinen Kommentaren wenigstens Licht ins dunkle bringt.
Maria als Gwendolyn steigert ihr Niveau während des Films, kann aber mit Jannis nicht mithalten.
Insgesamt werden Fans der Bücher ein wohl eher mittelmäßiges Kinoerlebnis bestreiten. Älteren Mädchen würde ich empfehlen auf keinen Fall ihren Freund mit zu nehmen, außer sie vollen danach Schluss machen.
Für Mädchen im Alter von 13 ist es aber sicherlich ein total niedlicher Film.
Auch wenn ich gestehen muss mich an einer Stelle nicht zurück halten konnte und "Ohhh", gemacht haben, was wohl daran lag das Gideon irgendwie echt cool ist.


Rubinrot kriegt 4,7 von 10,0 Punkten.

Enjoy it....oder eben nicht ;)

Montag, 18. März 2013

Sherlock filming starts today

For all Fans of Sherlock it's a lucky day ! The filming for season 3 starts today ;)

The first episode is written by Mark Gatiss and will be called "The Empty Hearse"


Samstag, 16. März 2013

Eine Homage an das britische Fernsehen

Serien von The CW oder ABC vertreiben oft etwas sehr wesentliches. Amerika produziert nicht als einzigstes hervorragende Serien.

Ein Loblied kann ich auch nur auf BBC  One singen, denn sie brachten uns den Doktor. Wenn sie nun sagen "Nie gehört", dann bitte denken sie nocheinmal ganz genau nach, denn das wäre wirklich, wirklich seltsam.

Seit 1963 flimmern  nun schon - schlachmichtot- 33 Staffeln, wenn man neu und alt zusammen zählt, über die Bildschirme.
Die Rede ist natürlich von Doctor Who. Der Doktor lebt inzwischen in seiner 11 Inkarnation.
Zur kleinen Hilfe eines nicht Serienjunkies: In Doctor Who geht es um einen der Timelord angehören Spezies, der mit seinem TARDIS (Time And Relative Dimension(s) In Space) durch die Zeit und den Raum reisen kann. Wie alle Timelords kann er sich nach verwundungen regenerieren. Doch das nur zwölf mal....
Genauso bekannt wie der Doktor sollten wohl seine Begleiter/inen sein, die wechseln wie die Bond Girls.
Eine Serie voller Spannung und Zeitreisen !

Weiter im Takt : "Elementary, my dear Watson."
Die Rede ist von Sherlock. Seit 2010 können wir uns nun an dem brillianten Detektiv (Benedict Cumberbatch) und seinem ständigen Begleiter Watson (Martin Freeman) erfreuen.
Nicht nur in der Moderne, sondern auch mit neuen Facetten ist die Serie voller Zynismus aufgezogen und überzeugt mit fantastischer Darstellung eines vollkommen exzentrischen Detektiv's der bald in eine dritte Staffel geschickt (Verlängerung für eine vierte ebenfalls schon bestätigt.)

Da es eigentlich gar nicht anders geht kommt Downton Abbey hinzu. Die am Anfang des 20ten Jahrhundert angesiedelte Serie ist nicht nur die beste Soap Opera die man je gesehen hat, sondern auch noch die wohl Dramareichste Serie auf dem Planeten den wir bewohnen.
Ein Liebespaar findet sein Glück und schon passiert ein schlimmeres Unglück.
Mit Maggie Smith als alte Witwe kann man kann nicht anders als immer weiter zu gucken...und zu zittern wie es wohl weiter geht.

Die sind die wohl bekanntesten Beispiele der wirklich grandiosen britischen Serien, die man kennen muss !

Enjoy it !
K.

Jasika Nicole/Astrid Farnsworth- gerecht und der kleine Sonnenschein

Bis jetzt wahrscheinlich unbekannt, doch Jasika Nicole ist ein Schauspielerin mit sehr viel potenzial, dass sich über die Staffeln weit entwickelt.
Atrid ist eine unermüdlich Friedens- und gute Launespenderin und verliert sich dabei selbst nie.

Ich weiß nicht wieso aber auch ihr Charakter hat mich schwer getroffen, sie ist wunderbar und einzigartig.
Sie ist trotz unterschiedlicher Namen um Walter bemüht und ihr Schicksal vor/ der nicht existierenden Invasion/nach interessiert mich brennend.
Immer wieder heitert sie Walter auf, macht ihm Hoffnungen, kümmert sich um ihn.
Ohne selbst besonders auf zu fallen ist sie die kleine Heldin der Serie und ein leuchtender Stern.